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GEG-Start | GEG-Entwürfe | Referentenentwurf | Text | > § 90

6 Finanzielle Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien für die Erzeugung von Wärme oder Kälte und von Energieeffizienzmaßnahmen

§ 90 Geförderte Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien


(1) Gefördert werden können Maßnahmen im Zusammenhang mit der Nutzung erneuerbarer Energien zur Bereitstellung von Wärme oder Kälte, insbesondere die Errichtung oder Erweiterung von

  1. solarthermischen Anlagen,

  2. Anlagen zur Nutzung von Biomasse,

  3. Anlagen zur Nutzung von Geothermie und Umweltwärme sowie

  4. Wärmenetzen, Speichern, und Übergabestationen für Wärmenutzer, wenn sie auch aus Anlagen nach den Nummern 1 bis 3 gespeist werden.

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(2) Vorbehaltlich weitergehender Anforderungen an die Förderung in den Regelungen nach § 89 Satz 3 sind

  1. Solarthermische Anlagen mit Flüssigkeiten als Wärmeträger nur förderfähig, wenn sie mit dem europäischen Prüfzeichen „Solar Keymark“ zertifiziert sind,

  2. Anlagen zur Nutzung von fester Biomasse nur förderfähig, wenn der Umwandlungswirkungsgrad mindestens folgende Werte erreicht:

    1. 89 Prozent bei Anlagen zur Heizung oder Warmwasserbereitung, die der Erfüllung der Anforderung nach § 6 Absatz 1 Nummer 3 oder der Pflicht nach § 53 Absatz 1 dienen,

    2. 70 Prozent bei Anlagen, die nicht der Heizung oder Warmwasserbereitung dienen,

  3. Wärmepumpen zur Nutzung von Geothermie, Umweltwärme oder Abwärme nur förderfähig, wenn sie die Anforderungen der Richtlinie 2009/28/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien 2001/77/EG und 2003/30/EG erfüllen.

Die Zertifizierung von solarthermischen Anlagen mit dem europäischen Prüfzeichen „Solar Keymark“ muss nach DIN EN 12975-1:2011-01, DIN EN ISO 9806 (bzw. DIN EN ISO 9806:2014-06; gemäß Übergangsregelung Solar Keymark) DIN EN 12976-1 und DIN EN 12976-2 erfolgen. Der Umwandlungswirkungsgrad von Biomassekesseln ist der nach DIN EN 303-5: 2012-10 ermittelte Kesselwirkungsgrad, der Umwandlungswirkungsgrad von Biomasseöfen der nach DIN EN 14785: 2006-09 ermittelte feuerungstechnische Wirkungsgrad und in den übrigen Fällen des Satzes 1 Nummer 2 der nach den anerkannten Regeln der Technik berechnete Wirkungsgrad.

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Melita Tuschinski, Dipl.-Ing. UT Austin, Freie Architektin, Stuttgart